Tauchershooting in Flensburg

Ich hatte Bilder im Kopf und irgendwie sollte die Sonne eine Rolle spielen.

Hat sie aber nicht. Also Umdenken, denn an diesem Tag sollte laut Wetterbericht ein mega toller geiler Sonnentag werden.

Nicht Sonntag, Sonnentag. Als ich mich morgens auf dem Weg nach Flensburg machte, sah es hier in Eckernförde auch ganz gut aus. 6:30 Uhr war Abfahrt, strahlend schwarzer Sternenhimmel, aber je näher ich nach Flensburg gekommen bin, desto nebliger wurde es. Selbst auf der Autobahn waren teilweise Strecken so neblig, dass ich schon die Entfernungen der Straßenposten zählte. 

Gut, dachte ich, wenn wir da sind ist es bestimmt weg. 

7:30 Uhr, Jan steht mit Kaffee da, denn der McDonalds hatte echt noch zu. (Kleine Kritik am Rande) Wir warteten bis halb acht, aber Pustekuchen, wir mussten uns damit abfinden, dass die Sonne keinen Bock hatte und wir das Shooting etwas düsterer machen müssen. Da ich eh eine kleine Reportage wollte, sprich zeigen, wie das so als Taucher ist, was er dabei hat und wie die Typen eigentlich ins Wasser gehen, war es im Endeffekt auch egal. 

Jan hatte einen Trockenanzug an, der hält Trocken und Warm. Ich dagegen hatte einen Nassanzug an, der hält warm, aber es wird nass. Warum schreibe ich das? Ganz einfach, ich will euch sagen, dass ich der härtere Typ bin haha.

 

Anziehen fertig, also ab ins Wasser

Das Wasser war eigentlich noch „warm“. Man hätte auch ohne Anzug das Shooting machen können. Aber da ich echt ne Mimose bin, was kaltes Wasser betrifft, war es glaube ich schon eine ganz gute Entscheidung, den Anzug anzuziehen. Nur die Füße blieben kalt, da ich die Schuhe mal wieder vergessen hatte. Wie immer. 

Auf dem kleinen Bild kannst du sehen, wo wir den Blitz hingeschleppt haben. Ich kann nur eines dazu sagen. Sichert den Blitz, dass er fest steht und auf keinen Fall umkippen kann. Sollte das passieren, sind dann mal schnell 2.00o Euro im Arsch. Ja, so teuer ist so ein Blitz.

Wir hatten ihn mit 12 kg Bleigewichten verstärkt und noch einen Sack Steine an das Stativ gehängt. Hielt bombe und bei dem bisschen Wind konnte der gar nicht anders, als stehen zu bleiben. 

Problem 2. 

Der Nebel. Nebel sieht mit dem Auge sehr schön aus, das Problem ist, dass der Nebel aus kleinen, sehr feinen Wassertropfen besteht und wirklich auf jedem Bild zu sehen ist, wenn man es mit dem Blitz fotografiert. Wenn man den Blitz allerdings steil von oben, auf Jan richtet dann minimiert man die Lichtausstrahlung um mehr als die Hälfte. Woher ich das weiß, keine Ahnung, dachte ich mir so. 

Das dritte Problem war das Wasser unter uns. 

Man sah, dadurch dass der Blitz nun in das Wasser strahlte, den Blitz viel zu sehr im Wasser oder in der Brille. Dagegen hilft eigentlich nur, dass man den richtigen Winkel mit der Kamera findet und so den Blitz verschwinden lässt.

 

 

 

 

Im Großen und Ganzen war es ein wirklich tolles Shooting

Jetzt noch für die Nerds. 

Shooting Dauer: 45 min

Bilder geschossen: 230

Thema: Taucher im Wasser (Gott ich bin da so unkreativ drin, mir Texte auszudenken) 

Alles in allem war das Shooting echt geil, hat Spaß gemacht und das sollte jedes Shooting für alle und die Bilder sind zwar nicht so, wie ich sie im Kopf hatte, aber sie sind geil geworden. Jeder der was anderes sagt, den bewerfe ich mit BumBum Eis, hab genug davon hier im Tiefkühler.

Hier sind mal ein paar Bilder, um mal hinter die Kulissen zu schauen.

Die Fotos von mir wurden durch den Unterwasserfotografen Jan Langmaack fotografiert.

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