Ein wenig Norwegen in Bayern – Königssee


Bayern, ja Bayern…

Für uns muss eigentlich eine neue Welt geschaffen werden, in dem Bayern an Meer liegt. Leider sind da immer noch 1000 km zwischen uns, die wir immer pendeln müssen. Egal, diesmal hat es uns für Anchorsen an den Königssee in Bayern verschlagen.

Hier ein paar Fakten.

Der Königssee ist ein langgestreckter Gebirgssee, der einem eigentlich das Gefühl gibt in Norwegen, in einem Fjord zu sein. Die Berge an den Seiten fallen steil ab und man kann sich zwar zu Fuß am Rande bewegen, aber am besten läuft es mit den kleinen elektro Booten, die da anscheint schon seit hundert Jahren so fahren.

Das erste Elektromotorboot wurde im Juli 1909 in Dienst gestellt.

Ausgangspunkt Ortsteil Königssee (Seelände)- Bayerischen Seenschifffahrt mit 18 großen Elektromotorbooten

Vom Ortsteil Königssee sind wir zur ersten Station gefahren (St. Bartholomä), wo eine wunderschöne Kirche steht und man den einzigen Fischer am Königssee seinen Fisch abkaufen kann. Auch kann man diesen Ort super nutzen, um den Magen aufzufüllen und vielleicht ein kleines Bier zu trinken. Der Kellner den wir hatten, war auch sehr gewitzt und zeigte eigentlich, wie gastfreundlich die Bayern sind.

Nachdem wir unsere Wurst gegessen haben, dass Bier fotografiert, sind wir dann dem Tipp des Kellners gefolgt. Dieser Tipp führte uns auf eine Strecke zu der Eiskathedrale ( kleiner Gletscher), der ca. 45 min. dauerte. Ok, wenn man fit ist, dann dauert nur eine halbe Stunde, wir hatten aber mega viel Gepäck dabei. ( Ausrede)

Gaststätte St. Bartholomä

St. Bartholomä Gaststätte St. Bartholomä

Kirche am Königssee in Bayern St. Bartholomä, früher St. Bartholomäus, ist eine Wallfahrtskapelle am Westufer des Königssees auf der Halbinsel Hirschau. Die sehr kleine Siedlung auf der Halbinsel ist ein Ortsteil[1] der Gemeinde Schönau am Königssee. Die Halbinsel ist nur per Schiff bequem erreichbar; zu Fuß ist sie lediglich über lange, teils hochalpine Wege zugänglich.

St. Bartholomä – Flash Bros

Als wir den Tipp vom Kellner bekommen haben, dachten wir eigentlich, dass das ein ganz bequemer aufstieg wird, aber Pustekuchen, so doll war ich noch nie aus der Puste. Das schlimme dabei ist wirklich die Motivation. Die einzige Motivation, die man als Fotograf hat, sind gute Bilder, aber wie weiß man ob es sich lohnt. Das Internet oder sagen wir der Empfang vom Handy, ist im ganzen Gebiet einfach nicht vorhanden. Null, nicht mal ein Strich wird auch nur einer auf seinem Smartphone in diesem Bereich bekommen. Also, kann man auch nicht nachsehen, ob der Kellner einen doch keinen so guten Tipp gegeben hat.

Als wir die ersten Mitstreiter angetroffen haben, die auf dem Rückweg ins Tal waren, haben wir so ziemlich von jedem immer das eine gehört „ist nicht mehr weit, nur noch 15 min“. Nur doof, dass das nach 15 Minuten weiteren aufstiegt immer noch gesagt worden ist.

Egal, nach 45 min, schwitzen sind wir dann an einem erfrischenden, kalten und sehr klaren Fluss gekommen, an dem wir dann auch erst mal 20 min uns abgekühlt haben.

Jetzt waren wir an der Eiskathedrale

Nach der kleinen Abkühlung, sind wir dann weiter marschiert und haben dann das eigentliche Ziel nach gut 6 Minuten erreicht. Davon abgesehen, dass wir Temperaturen von +30 Grad hatten, war es in der Röhre, so nenne ich sie mal, ziemlich kalt. Also nicht wärmer, als 4 Grad, ok, können auch 10 Grad gewesen sein, aber es war wirklich kalt und dazu noch dieser eisige Wind. Hielt uns dennoch nicht davon ab, hier zu shooten.

Die Zeit rannte wie im Fluge und so mussten wir dann auch runter um überhaupt das nächste Ziel zu erreichen, denn die Boote fuhren ja nur bis um 18 Uhr. Daher, über den zweiten Teil schreibe ich später nochmal, ich denke da sind mit die besten Bilder entstanden.

Werbung in eigener Sache
Wir möchten an dieser stelle nochmal auf unserem Shop hinweisen, in dem wir aktuelle aber auch hältere Bilder von uns gedruckt verkaufen. Also, wenn du ein Bild findest, welches tu toll findest, schlag zu.
Shop

Leave a comment


*